Wie strukturiere ich meinen Blog?

struktur_form_blog

Struktur oder Aufbau eines Blogs, Suchmaschinen-Optimierung kurz gefasst: Was ist wichtig?

Viele Blog-Neulinge haben Angst vor SEO. Es geht aber nur darum, Google zu sagen, worum es in deinem Beitrag eigentlich geht.

Ein wichtiger Punkt ist, Texte klar zu strukturieren und gute, catchy Überschriften zu verwenden, um die Leser/innen überhaupt zum Lesen zu bewegen. Am besten wählen Sie eine Headline, die das Interesse der User/innen weckt. Diese sollte leicht und verständlich sein und neugierig machen. Verwenden Sie ruhig ein Zitat, einen Reim oder eine Alliteration. Provozieren Sie, ziehen Sie die Leser/innen in den Bann ihrer Texte!

  • Unter Ihre Überschrift kommt der erste Satz, das Herzstück Ihres Textes. Zu beachten ist dabei: Der erste Satz soll exakt beschreiben, worum es in dem Text geht. Er soll vielversprechend sein, aber nicht zu viel versprechen. Auch hier können Sie sich diverser Stilmittel bedienen. Katze Klara sagt zum Beispiel: „Zeigen Sie mir, was Kreativität wirklich ist!“ Der erste Satz wird entscheiden, ob die Leute Ihren Blog lesen oder weiter klicken.
  • Dann verfassen Sie eine kurze Einleitung, die genauer beschreibt, worum es in Ihrem Blog gehen soll. Klären Sie kurz über das Thema auf, das Sie behandeln werden, und umreißen Sie, was Sie darüber preisgeben wollen.
  • Auf die Einleitung folgt nun der Hauptteil: Zentral ist hier, dass sich hier kein langer Textwulst auftut, sondern ein optisch strukturierter Abschnitt, sodass sich der/die Leser/in besser orientieren kann. Verwenden sie Aufzählungen, Punkte, heben sie einzelne Wörter oder Sätze hervor. Betten Sie Links zu Videos oder weiterführenden Artikeln ein. Auch ein schönes Foto hat noch niemandem geschadet! Vergessen Sie nicht, dass der erste Absatz bleibenden Eindruck hinterlässt, da die Aufmerksamkeit hier am höchsten ist – dieser sollte also durchdacht sein. Geben Sie jedem einzelnen Punkt eine aussagekräftige Überschrift, die zum Lesen animiert.
  • Zu guter Letzt kommt der Schlussteil. Hier fassen Sie die wichtigsten Punkte noch einmal kurz zusammen (wobei „kurz“ hier das Schlüsselwort ist!). Erregen Sie nochmals die Aufmerksamkeit der/des Lesenden, indem Sie Wortspiele und Stilmittel verwenden. Richten Sie einen Appell an Ihre Leser/innen. Seien Sie auch hier erfinderisch! Sprechen Sie die Leute an – man darf sich betroffen und angeregt fühlen.

Katze Klara meint:

black-37249_960_720

Journalisten mögen sie: durchdachte, provozierende, inspirierende Überschriften, die Interesse am Text wecken. Das Problem: Google versteht diese Überschriften leider nicht. Und Ihre Leser/innen oft auch nicht. Deshalb: Sagen Sie Ihren Lesern und Leserinnen bereits im Titel, worum es in Ihrem Beitrag geht. Was erwartet Sie? Ein langer Text ohne Struktur ist online kaum lesbar. Über Zwischenüberschriften lenken Sie Ihre Besucher/innen. Diese können dann in kürzester Zeit entscheiden, welche Blogbereiche für sie nützlich sind.

Fotos werden von vielen Bloggern im Bereich SEO komplett vernachlässigt. Dabei enthalten gerade touristische Blogbeiträge viele Fotos, die für potentielle Leser/innen interessant sind. Über die Google-Bildersuche können Ihre Fotos zusätzliche interessierte Leser/innen auf Ihren Blog lotsen. Allerdings nur, wenn Google versteht, was auf Ihren Bildern zu sehen ist. Füttern Sie Suchmaschinen mit Bild-Keywords und Untertiteln!

Gerne wird von einem Blogbeitrag auf andere Blogposts verlinkt. Nicht so schön, wenn dabei einfach nur die Worte „hier“ oder „weiter“ verlinkt sind. Was ist denn „hier“? Besser,  Sie sagen Ihren Leser/innen (und auch Google) was sich hinter dem Link verbirgt. Verlinken Sie Wortgruppen und Sätze. Die Keywords stellen die wichtigsten Inhalte Ihres Blogbeitrags dar.

So – genug für heute. Katze Klara zieht sich wieder zurück und sammelt neue Energie. Bei allen Content-Tipps: Genießen Sie Ihr Offlineleben. Das ist doch das, was wirklich zählt. Oder?

Hannah Michaeler, kommfit