Gute Texte brauchen gute Texter!

„Gut“ ist Zeit – Zeit ist ein Gut!

Um einen Text schmackhaft zu würzen – dafür gibt es wirksame Zutaten. In diesem Text geht es um den Koch bzw. Texter selbst. Gute Texte kommen von guten Textern und Texterinnen. Diese sind aber nur dann kreativ, wenn sie Zeit haben. Zeit, um sich in ihre Arbeit zu versenken, in Runden zu arbeiten und zu „brüten“. Das beste Gericht köchelt eine Zeit lang vor sich hin.

Aber es gibt doch immer mehr Content im Web. Manche bloggen zweimal und posten dreimal am Tag. Das kann doch nicht so schwer sein!

Wunderbar, wenn andere das schaffen (wollen). Und ja – es gibt Spielregeln – nicht nur online – ohne die ein Unternehmen heute nicht mehr auszukommen scheint. Daueroptimierung ist Programm, und das bitte möglichst schnell. Zumindest sehen und erleben wir die Tendenz dazu tagtäglich in unserer Arbeit.

Wir wissen: Schneller geht immer. Schnell die News reinklopfen, einen bereits veröffentlichten Text zum fünften Mal recyceln, ruck, zuck einen Pressetext mit unverfänglichen Floskeln strecken. Wenn man sich ordentlich anstrengt, geht alles schneller.

Also ist schneller besser?

Schneller zu sein, kann ein Vorteil sein. Auch wir arbeiten zügig, suchen und finden für konstante Qualität aber immer den Mittelweg. Besser zu sein ist immer besser als rasch vergessen zu werden. Es gibt Texte, die sind zum Vergessen und dennoch halten sie sich hartnäckig, auf Websites, in Firmenbroschüren, in sozialen Medien.

Wir leisten Widerstand gegen die Vorstellung, dass Texte vom Fließband die gleiche Wirkung haben sollten wie Texte mit Bedenkzeit.

Aber lassen wir doch Katze Klara ein gutes Wort für uns einlegen. Sie wissen ja – Klara mit ihrer katzentypischen Intuition weiß, was sie will und schreibt, was sie will.

Katze Klara macht´s klarer:

Klare Vorschaubild

Kreativität lässt sich nicht kalkulieren, beschleunigen oder einfangen. Kreativität entsteht, wenn sie Raum bekommt. Und dann ist sie einfach. Ich war schon in vielen Agenturen zu Hause. Manche haben mich gut genährt, manche haben mich vor lauter Betriebsamkeit gar nicht wahrgenommen.

Was kann ich weitergeben? Substanz tut, bei aller Vergänglichkeit, gut. Gute Texte und klare Kommunikation können nur gelingen, wenn vorab eine tiefere Auseinandersetzung mit den Kommunikationszielen und Inhalten stattgefunden hat. Dass umfangreiche Texte innerhalb von ein paar Stunden ohne Interview, Recherche, Plan und  mehrmaligem Überarbeiten entstehen, ist vorstellbar.

Woran ich nicht glaube: dass derartige Texte Substanz und Wirkung haben.
Woran ich glaube: an Qualität und an kommfit. Hier bleibe ich.